Klingendes
Rheinhessen

Beeindruckendes Konzert zum 130. Geburtstag

„Männer-Menna-Männer“ – ein gelungener Abend in der Weilerer Rhein-Nahe-Halle

 

Weiler (red). „Männerchor  Weiler ... ganz schön anders“ – so hatte der Männerchor mit seinen 40 gestandenen Männern im MGV unter der Gesamtleitung von Andreas Arneke anlässlich seines 130. Geburtstages  getitelt  und  ein  Mot- to vorgegeben, „Männer-Menna- Männer“, das natürlich Neugier weckte.

Genauso gespannt wie die Kon- zertbesucher auf das Programm, Inspiration und Intonation aller Akteure waren, waren die Sänger gespannt auf die Resonanz der Konzertbesucher.

 

Weitaus mehr Besucher als erwartet waren aus nah und fern in die Rhein-Nahe-Halle geströmt, sodass die Sänger erst körperlich gefragt waren: zahlreiche Stühle waren noch herbei  zu schaffen, damit jeder einen Sitzplatz hatte. Das erste „Aha“ galt der ungewöhnlichen Hallenausstattung für ein Konzert: die Bühne in der Hallenmitte, eine beeindruckende Dekoration mit männerspezifischen Gegenständen, Oldtimer, Traktor, Motorrad, Roller, Rennrad, Caddy, ein weiter Fallschirm füllte den Deckenbereich und viele andere Accessoires  waren von Elmar Bootz und seinen  Helfern sehr feinfühlig  zusammengestellt.Perfektioniert wurde die Bühnenpräsentation durch gut eingebrachte Lichteffekte und eine angemessene Beleuchtung  von Jürgen Bootz, der auch für den guten Ton sorgte. Einen machtvollen Auftakt gab es mit Grönemeyers „Männer“. Dieser Männerszene  setze  Menna  Mulugeta mit einem herzlichen „Hello“ von Adele gleich einen Kontrapunkt.  Die Band mit  Gitarrenvir- tuose Bernd Sperrfechter, Martin Wagner an den fliegenden Tasten des Akkordeons, Hanns Höhn, unnachahmlich am Bass, und dem talentierten Andreas Arneke am Piano war natürlich allererste Wahl, um ein solch anspruchsvolles Konzert mit zu bestreiten. Alle Akteure führten mit ihren Darbietungen die Zuhörer von einem Konzerthöhepunkt zum nächsten. Menna Mulugeta legte sich bei ihrem Heimspiel   natürlich   ganz  besonders „ins  Zeug“. Werke der  Soul- und Rockszene setzen Glanzlichter im Programm und die Zuhörer fanden es genauso glanzvoll und spendeten grenzenlosen Applaus. Bei der Uraufführung des Rheinhessenjubiläum-Songs in Weiler streichelte Menna mit ihrer souligen Kehle in tiefer Liebe ihre Heimat mit Tönen und Worten aus der Feder von Andreas Arneke: „Mein Rheinhessen, ich bin in dich verliebt“. Da hielt es die  Zuhörer  nicht  mehr auf ihren Plätzen.

 

Impressionen vom Konzert in Weiler bei Bingen; Fotos: Helmut Habermann

 

Der Chor, bestens eingeübt von Arneke, schlug dann den Bogen der Chormusik von der Zeit der Renaissance,  mit  einem  einfühlsamen Madrigal,  über Farbtupfer aus der Romantik bis  zur zeitgenössischen Rock- und Popszene. Gerhard Lautz und Adam Schmitt hatten große Freude dabei, das spannende  Programm kurz und verbindlich, aber auch routiniert zu moderieren. Auch im zweiten Teil waren die Sängerdarbietungen nicht minder spektakulär. Gospels und Spirituals hatte Chorleiter Arneke sehr gezielt ausgewählt, das war  höchste  Gesangskunst.  Das Konzert „schön anders“ neigte sich nach mehr als zwei Stunden dem Ende zu. Das „Haus am See“ des Reggae-Musikers Peter Fox mit Solistin und Band war der absolute „Knaller“ des Abends. Erneut quittierte das Publikum dieses Werk mit Standing Ovations. Nach einem angenehmen kontrastreichen Akzent, dem „Morgenrot“ von Robert Pracht, lud man noch zum Verweilen ein, denn viel wollte und musste man nach einem rundum gelungenen Konzertabend noch austauschen und gefeiert werden sollte auch. Die anhaltend geforderten Zugaben beschlossen die Akteure in Mundart mit der „Wonderful world“, Abschluss eines begeisternden  Abends  für Akteure und Zuhörer. War es nun anders? Völlig anders und mutig obendrein. Arneke und seine Sänger hielten, was man in der Werbung versprochen hatte, so die einhellige Resonanz der Zuhörer.

 

Neue Binger Zeitung vom 20.7.2016

 

 

Ein sangesfreudiges Völkchen

Wein und Gesang, die beiden passen offenbar sehr gut zusammen. Denn in Rheinhessen, der größten weinanbauenden Region Deutschlands, gibt es auch sehr viele Sängerinnen und Sänger, die sich oft wöchentlich oder – im Rahmen von Projekten – in anderen Zeitabständen zum gemeinsamen Singen treffen. Dass dabei zum Ölen der Kehlen oder beim anschließenden gemütlichen Beisammensein auch der Wein fließt, ist anzunehmen. Auf alle Fälle ist Rheinhessen eine sangesfreudige Region – wie übrigens in ganz Rheinland‐ Pfalz gerne gesungen wird. Alleine im Chorverband Rheinland‐Pfalz, einer der drei Dachorganisationen des Bundeslandes der Gesangvereine, zählt man 328 Chöre auf rheinhessischem Gebiet. Dem wesentlich kleineren Rheinland‐Pfälzischen Chorverband sind in Rheinhessen etwa 20 Gesangvereine angeschlossen. Darüber hinaus gibt es Chöre und Vereine, die entweder gar nicht oder in anderen Verbänden organisiert sind. Beispielsweise den ältesten Bürgerchor der Landeshauptstadt, die Singakademie Mainz, die bereits 1831 als Mainzer Liedertafel gegründet wurde.

 

Rheinhessen stellt beim Chorverband Rheinland‐Pfalz mehr als 21 Prozent der gesamten Chöre in ganz Rheinland‐Pfalz. Den größten Anteil haben dabei mit 142 Gesangsgruppen gemischte Formationen. Und auch der Nachwuchs wird eingebunden: Kinder und Jugendliche singen hier in insgesamt 47 Kinder‐ oder Jugendchören sowie einer Kombination aus beidem. Insgesamt erheben zwischen Mainz und Worms, Oppenheim und Wöllstein mehr als 8500 Männer, Frauen und Kinder ihre Stimmen allein in den Chören, die dem Chorverband Rheinland‐Pfalz angeschlossen sind. Mehr als 2000 davon sind Kinder und junge Menschen bis zum Alter von 26 Jahren.

 

Doch woher kommt diese Lust am Singen? Und welche Maßnahmen ergreifen die Chöre, um dem Wegfall von Mitsingenden zu begegnen? Denn bei allem Respekt vor der großen Zahl an Menschen, die in Rheinhessen das Singen zu ihrem Hobby gemacht haben, haben auch hier einige Chöre große Sorgen um ihre Zukunft.

Das Singen hat eine lange Tradition, auch und gerade in Rheinhessen. Schon die Römer werden hier wohl das ein oder andere Mal singend hindurch marschiert sein und in den vielen rheinhessischen Kirchen, allen voran im ehrwürdigen Mainzer Dom, wurde natürlich zu Ehren Gottes gerne die Stimme erhoben. Der Minnesang fand hier ebenfalls Anhänger, beispielsweise in Person des Heinrich von Meißen, der für das Lob der Frauen sang. Im frühen 19. Jahrhundert begann dann die Entwicklung der Chöre. Sie versinnbildlichten ein hohes Gemeinschaftsideal und dienten dem aufstrebenden Bürgertum als Sprachrohr in der Opposition zum adligen Herrschaftsstand, so Prof. Friedhelm Brusniak vom Lehrstuhl Musikpädagogik an der Universität Würzburg. Der Erfolg der damals gegründeten Männerchöre gründe sich außerdem auf die Möglichkeit, die Kunst als Tarnung für politische Botschaften zu nutzen. Darüber hinaus galt die Gesangskunst als Welt erhabener Werte und versprach kulturelle Identität.

 

Chöre und Vereine erfreuten sich großen Zuspruchs, vor allem nach dem Ersten Weltkrieg, was im „Deutschen Sängerbuch“ damit begründet wird, dass „das deutsche Volk zu seelischer Erhebung“ zum Singen kam, um damit der wirtschaftlich schweren Nachkriegszeit etwas entgegenzusetzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das Singen in Chören und Vereinen zunächst zum Erliegen – zu groß war das Misstrauen der Alliierten gegenüber dem organisierten Zusammentreffen und gemeinsamen Singen vieler Menschen. Doch schon ab Ende der 1940er Jahre fanden sich die ersten Vereine wieder zusammen und nahmen die musikalische Tradition erneut auf.

Danach entstanden laut Statistik des Deutschen Sängerbundes zunächst vor allem Männerchöre, deren Zahl sich aber ab Mitte der 1960er Jahre bis heute stetig verringert hat. Dafür nahm die Zahl der gemischten Chöre kontinuierlich zu und hat zahlenmäßig inzwischen die der Männcherchöre erreicht. Frauenchöre sowie solche für Kinder und Jugendliche entwickelten sich ebenfalls. Das Gütesiegel „Felix“ beziehungsweise die Nachfolgeinitiative „Die Carusos“ fördert das Singen der Drei‐ bis Sechsjährigen. Heutzutage entwickelt sich das Singen häufig weg von den tradierten Vereinsstrukturen hin zu Projektchören und losen Gesangsgruppen. Beim Rheinland‐Pfälzischen Chorverband wird das ebenfalls beobachtet und damit verbunden die Tatsache, dass zwar viele Menschen singen, aber weniger Mitglied in Vereinen werden. Thematisch haben vor allem Gospel‐ und Popchöre Erfolg, dagegen muss manch altehrwürdiger Männerchor mit einem anderen fusionieren, um singfähig zu bleiben.

 

Eines ist aber wohl laut Hartmut Lutschewitz, Autor des Buches „Chorgesang in Deutschland“, klar: Es gibt eine neue Lust am Singen, es gilt nicht mehr als „piefig“. Die Berliner Zeitung schrieb vor einiger Zeit sogar vom Chorgesang als dem „heißesten Trend der Saison“. In Rheinhessen hält dieser an – generationsübergreifend.

 

Anke Gersie, Sonderveröffentlichung  „200 Jahre Rheinhessen“ der Allgemeinen Zeitung

 

 

Verträumt und verliebt

KONZERT Klingende Hommage des Gesangvereins Liederkranz Wörrstadt an die Region Rheinhessen

 

WÖRRSTADT - Das berühmte Loreley-Lied beschloss ein bedeutsames Chorprojekt. Unter dem Titel „Klingendes Rheinhessen – Musikalische Träumereien“ bot der Gesangverein Liederkranz Wörrstadt eine klingende Hommage an die Region. Die Hörer waren gefesselt von den Darbietungen des unter Leitung von Andreas Arneke stehenden Klangkörpers. In der Neubornhalle grüßte Vorsitzende Beate Petry das Publikum: „Ihr Kommen zeigt uns Ihre Verbundenheit mit unserem Verein und seiner kulturellen Zielsetzung.“

 

Feine Stimmen

Der Traditionschor bewegte sich sogleich zur Bühne, was ein Weilchen dauerte, angesichts der stattlichen Mitgliederzahl. Die Zeit wurde geschickt durch die Moderation von Chorleiter Andreas Arneke überbrückt. Es sang der Chor daraufhin „O Täler weit o Höhen“, ein ergreifender Chorsatz, der so recht Literatur und Musik zusammenzubrigen wusste. Anlass des Chorprojektes ist die 200-Jahr-Feier Rheinhessens.

Zur Aufführung gelangten nun „Träumereien aus „Kinderscenen“ (Text von Robert Schumann), begleitet durch das „Salonquartett Jalousie“. Ergreifend erklang danach „Waldesnacht“, eine Lobpreisung der Natur. Der GV Liederkranz überzeugte mit feinen Stimmen und hoher Konzentration, immer auch im Wechsel von Traditionschor und Ensemble Overcross. Eine besondere Note gab Sängerin Menna Mulugeta dem Konzert. Sie begeisterte zusammen mit Overcross bei „You’re the inspiration“ – ein gesanglicher Höhepunkt. Dem Salonquartett Jalousie gelang daraufhin mit „Recuerdos de la hambra“ eine Uraufführung. Von dem dänischen Komponisten Jakob Gade stammte indes der Tango Tzigane.

 

Neben Musik kam an dem Abend das Wort gebührend zur Geltung. Dabei rezitierte Francis D. Peckhaus lyrische Gedichte etwa von Ringelnatz, während Stephanie Böttcher, Leiterin der Kunsthalle Mainz, auf die Gegenwartskunst zu sprechen kam. Ihr Credo: „Wir brauchen Träume, die unsre Fantasien beflügeln, und Romantik setzt Kräfte frei zur Veränderung.“

 

Mit der Chorpartitur „Halleluja“ von Leonard Cohen sorgte der Liederkranz für weitere Begeisterungsstürme im Publikum. Der Chor gefiel auch bei dem romantischen Chorwerk „Der Abend“ mit dem Text des Romantikers Clemens Brentano in der Vertonung von Karl-Josef Müller. Menna Mulgeta interpretierte den Rheinhessensong: „Kleine Welt – gut, dass es dich gibt. Rheinhessen ich bin in dich verliebt“.

 

 

 

Gelungene Eröffnungsveranstaltung

„Klingendes Rheinhessen“ im Gutenberg-Museum

Mainz - Mit einem grandiosen Feuerwerk aus Literatur, Musik und Gesprächen unterhielten die Veranstalter von „Klingendes Rheinhessen“ die über 180 Zuschauer, die gestern Abend (12.04.16) ins Gutenberg-Museum gekommen waren.

Auch die Podiumsgäste – darunter zahlreiche Prominente aus Kultur und Wirtschaft – waren von der  Veranstaltung begeistert. Zu dem Abend hatte das Gutenberg-Museum gemeinsam mit dem Mainzer Musiker Andreas Arneke eingeladen. Die Veranstaltung war der Auftakt zu dem musikalisch-literarischen Projekt „Klingendes Rheinhessen“, das anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Rheinhessen“ aus der Taufe gehoben wurde.

 

Moderiert von Tobias Bartenbach präsentierten prominiente Persönlichkeiten Literatur mit Bezug zur Region und berichteten, welches persönliche Erlebnis sie mit Rheinhessen verbindet. Zu den Gästen der Talkrunde gehörten Dezernentin Marianne Grosse, Rheinhessen-Marketing-Vorstand Peter E. Eckes, Staatssekretär Walter Schumacher, Domkapellmeister Karsten Storck und Museums-Direktorin Dr. Annette Ludwig,  Die literarischen Texte stammten von verschiedenen Autoren und aus unterschiedlichen Epochen, so wählte Marianne Grosse  einen Auszug aus Carl Zuckmayers Autobiografie „Als wärs ein Stück von mir. Horen der Freundschaft“, Karsten Storck zitierte aus  Michael Bauer „Mainz – ein literarisches Profil“, Walter Schumacher las die Kurzgeschichte „Ein Fall größerer Zufriedenheit“ von Ror Wolf,

 

Museums-Direktorin Dr. Annette Ludwig entschied sich für die Ballade über Johannes Gutenberg aus Hans Magnus Enzensbergers Buch „Mausoleum. Siebenunddreißig Balladen aus der Geschichte des Fortschritts“ und Peter E. Eckes präsentierte eine „Liebeserklärung in eigener Sache“ an Rheinhessen.

 

Impressionen vom Konzert im Gutenberg-Museum; Fotos: Katharina Dubno

 

Ergänzt wurde der literarische Teil von Chören, Solisten und Instrumentalensembles aus der Region. Dazu zählten die Solistinnen Barbara Arneke, Menna Mulugeta, das Ensemble Overcross, der Männerchor Weiler, das Kammermusikensemble 2016 des Peter-Cornelius-Konservatoriums und das Mainzer Flötenquartett.

 

„Wir wollen mit dem Anstoß zu dieser Kooperation den Dialog mit der Bevölkerung vertiefen. Dass wir ein Bürgermuseum sind, zeigt auch die gute Resonanz“,

freut sich Dr. Annette Ludwig über die gelungene Veranstaltung in ihrem Haus.

Text: Gutenberg-Museum

 

 

„Klingendes Rheinhessen“ feiert Premiere am 12. April, 19:00 Uhr in Mainz

Eröffnung und Präsentation der gleichnamigen CD und Uraufführung des Rheinhessen-Songs „Kleine Welt“ – Ein musikalisch-literarisches Kulturprojekt anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Rheinhessen“

 

Am Dienstag, 12. April 2016, 19 Uhr startet das Konzert-Projekt „Klingendes Rheinhessen“. Die Eröffnungsveranstaltung findet im Gutenberg-Museum Mainz, Liebfrauenplatz 5 statt. Der Eintritt ist frei. Das Konzert wird vom SWR-Fernsehen mitgeschnitten für die Sendung „Landesart“ am Samstag, 16. April.

 

Die Moderation des Abends übernimmt Tobias Bartenbach. Zu den musikalischen Gästen der Veranstaltung zählen die Mainzer Mezzosopranistin Barbara Arneke, das Mainzer Flötenquartett, das Kammermusikensemble 2016 des PCK, der Männerchor Weiler, das Ensemble overcross aus Wörrstadt und die Sängerin Menna Mulugeta mit ihrer Band.

 

Neben diesen rheinhessischen Musikerinnen und Musikern bereichern prominente Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Politik die Veranstaltung. Die Kulturdezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse, wird ebenso aktiv im Programmverlauf mitwirken, wie Staatssekretär Walter Schumacher, die Direktorin des Gutenberg Museums, Dr. Annette Ludwig, Domkapellmeister Karsten Storck und der Vorsitzende des Rheinhessen Marketing e. V. Peter E. Eckes.

 

All diese Gesprächsgäste des Moderators werden eigene literarische Leckerbissen vortragen.

 

Absolutes Highlight der Veranstaltung ist die Uraufführung des Rheinhessen-Songs „Kleine Welt“ durch die Sängerin Menna Mulugeta und Band.

Komponist und Texter des Songs ist der Mainzer Musiker und Kulturmanager Andreas Arneke.

Radio-Interview mit
Andreas Arneke

mit freundlicher Genehmigung
von SWR4

 

Teil 1

 

 

Teil 2